Paradies für Wintersportler

Tourismus

von Bernhard Moestl 184 mal angesehen

Ein besonderer Ort war die Poiana Brasov, die von den Sachsen Schulerau geannt wird, offensichtlich schon immer. Als Stephan Majlath, seines Zeichens Wojwode von Siebenbürgen, 1534 nach Kronstadt kam, erholte er sich auf persönliche Empfehlung des ungarischen Königs mit Freunden und Familie ebendort.

Die Kosten für den Aufenthalt übernahm damals übrigens die Stadt. Auch der Skisport, für den die Schulerau heute vor allem bekannt ist, hat eine lange Tradition. Bereits 1906 wurde hier der erste Skiwettbewerb Rumäniens abgehalten, 1951 fanden auf der Poiana Brașov die Internationalen Universitäts-Winterspiele statt. Heute bietet der Ort eine gute, wenn auch nicht unbedingt günstige Wintersport-Infrastruktur, darunter olympische Abfahrtspisten und Loipen. Mit zwei Kabinenseilbahnen und einer Gondelseilbahn sowie sechs Schleppliften kommen Wintersportler auf den Berg, von dem Pisten in allen Schwierigsgraden wieder nach unten führen.